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Eckhardt Hildebrandt beendet 50 Jahre Kommunalpolitik in Wardenburg

Wardenburg, 1. November 2026 – Der 83‑jährige Eckhardt Hildebrandt beendet nach 50 Jahren Kommunalpolitik seine aktive Tätigkeit. Seit 1976 sitzt er im Wardenburger Gemeinderat, war von 1986 bis 1996 Bürgermeister und setzte zahlreiche Umweltprojekte um, die bundesweit Aufmerksamkeit erregten. Der Süddeutsche Zeitung‑Titel ‚Öko‑Schimanski‘ spiegelte seinen Ruf als Pionier nachhaltiger Gemeindeentwicklung wider – von Erdwärme‑Versuchen über Windkraftanlagen bis hin zu Regenwasser‑Sammelanlagen.

Trotz mehrerer Erfolge stießen viele Vorhaben auf Widerstand; interne Parteikonflikte führten 1995 zum Ausschluss aus der SPD, woraufhin Hildebrandt in wechselnden Gruppierungen, zuletzt der Freien Wählergemeinschaft, aktiv blieb. Bei der Kommunalwahl am 13. September trat er nicht mehr an. Für seine fünf Jahrzehnte lange Ratsarbeit erhielt er vom Niedersächsischen Städte‑ und Gemeindebund die Große Verbandsurkunde.

Hildebrandts Wirken prägte die lokale Umweltpolitik nachhaltig – von der Gründung eines Umweltvereins 1995 bis zu internationalen Auftritten, etwa beim Weltkongress der Gemeinden der Vereinten Nationen in New York. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, die Wardenburg als ‚umweltfreundlichste Gemeinde Deutschlands‘ positionierte, zugleich aber auch die Kontroversen um ambitionierte, teils gescheiterte Öko‑Projekte beleuchtete.

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